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Perlen bis 5. Jh. n. Chr.:

Bronzezeit, Ha A - Ha B

Vorrömische Eisenzeit

Römische Kaiserzeit

Römische Kaiserzeit:

Dortmund-Asseln, Römisches Reich

Augst / Kaiseraugst, Schweiz, Römisches Reich

Halbturn, Österreich, Römisches Reich

Begenz, Österreich, Römisches Reich

Barbaricum

Sarmaten, HUN, SRB, BBRC

Zweeloo, NL, BBRC

Elbe bis Loire, BBRC

Thüringen, BBRC

Sonderjyulland, DK, BBRC

Skovgarde, DK, BBRC

Tilsit-Splitter, Polen, BBRC

England, BBRC

um 10. bis ca. 70 n. Chr.

Finnland

Haarnadeln

Perlenarmut (?)

Fibel mit Mosaikeinlagen

Trilobitenperlen

Spinnrocken

Römisches Reich, die Herkunft von Perlen (?)

BBRC, TM126

BBRC, TM 128

BBRC, TM129

Allgemein:

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Viele Bearbeiter, kein wirklicher Name

Böhmerberg, Slawisch

Zu diesem Perlentyp habe ich mehrere Namen gefunden: Pilzperlen oder Anhängerperlen sind die gebräuchstlichen.
Da diese Anhängerperlen sich von den alamannischen Anhängerperlen ( Ösen-/Bommelperlen. Der Bommel der alamannischen Perlen ist auf einem größeren Korpus angebracht) unterscheiden, verbleibe ich persönlich bei Pilzperlen, bis ich etwas besseres finde.

Zu dieser besonderen Perlenform kan ich (noch) nicht viel sagen,
als Fundplatz ist mir bekannt:

» Apátfalva, HUN
» Madaras, HUN

Die Perlen datieren auf das Ende des 3. bis in das 4./.5. Jh. n. Chr.

Ein Netzfunde vom 24.05.2020

Auf der Suche nach ganz anderen Dingen stolperte ich virtuel über einen Museumskatalog, den ich mal besessen habe, aber mit anderen Dingen, sagen ich, verschwunden, ist. Ich beherrsche diesen Trick nicht., aber andere.

Jedenfalls, M. Spaer stellt hier im Kapitel drei "Anhänger Spätrömischer - Byzantischer Zeit (Kat. Nr. 332-422, Tafeln 27-31, S. 149-190) vor.
Die Anhänger datieren auf die letzte Hälfte des dritten und in das das vierte Jahrhundert.

Pilzperlen / Anhängerperlen

Anhängerperlen römisch/byzantinisch (Samarten)

332-334.
Tränenförmige Anhänger sind "Töpfe" mit einer glatten Oberfläche.
Östliches Mittelmeer.
Das Ende des dritten – viertes Jhd.
Der Mittelteil ist kugelförmig, eine große Öse oben, eine scheibenförmige Basis.
Braunes Glas, das schwarz undurchsichtig erscheint. Mattes Finish.

Höhe: 19 mm
Durchmesser: 12 mm
Kat.Nr. 77.12.399a - Sammlung Dobkin.
335.
Zickzack-verzierter tropfenförmiger Anhänger "Topf".
Östliches Mittelmeer.
Der Mittelteil ist kugelförmig, eine große Öse oben, eine scheibenförmige Basis.
Glas von unbestimmter Farbe, schwarz undurchsichtig. Dekoration: ein Zickzackstreifen aus hellgelbbraunem Glas.
Besonderheit: Die Oberfläche ist glänzend.
Höhe: 22 mm
Durchmesser: 13 mm
Kat.Nr. 77.12.805 – Sammlung Dobkin. (1)
336.
Anhänger mit Glassplittern verziert.
Östliches Mittelmeer.
Der zentrale Teil ist kugelförmig, eine große Öse oben, eine scheibenförmige Basis.
Glas von unbestimmter Farbe, schwarz undurchsichtig mit braunroten Streifen.
Der zentrale Körper ist mit Glassplittern in Braunrot, Weiß und möglicherweise Komplementärfarben verziert.
Der Körper ist mit Krümeln aus weißem Glas übersät.

Höhe: 20 mm
Durchmesser: 16 mm
Kat.Nr. 80.30.9 - Geschenk eines anonymen Mitwirkenden. Jerusalem
337.
Anhänger in Form eines gerippten Kruges.
Östliches Mittelmeer.
Am Stiel geformt und bearbeitet. Der zentrale Teil ist kugelförmig, eine große Öse oben, eine scheibenförmige Basis.
Zwischen dem Mittelteil und einer Öse mit kleinen Griffen vom Rand bis zum Mittelteil wurde eine Lünette hinzugefügt.
Der Mittelteil ist gerippt.

Höhe: 19 mm
Durchmesser: 10 mm
Kat.Nr. 94.103.89 - Geschenk eines anonymen Mitwirkenden. Jerusalem.
338.
Anhänger in Form eines gerippten Kruges.
Östliches Mittelmeer.
Am Stiel geformt und bearbeitet. Der Mittelteil ist kugelförmig, eine große Öse oben, eine scheibenförmige Basis.
Der Mittelteil ist gerippt.

Höhe: 15 mm
Durchmesser: 10 mm
Kat.Nr. 77.12.399b - Sammlung (Sammlung) Dobkin

Literatur

Ancient Glass in the Israel Museum, Beads and Other Small Objects, 2001


@ Torben Barthelmie, 2003 - 2020