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Perlen bis 5. Jh. n. Chr.:

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Römische Kaiserzeit:

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um 10. bis ca. 70 n. Chr.

Finnland

Haarnadeln

Perlenarmut (?)

Fibel mit Mosaikeinlagen

Trilobitenperlen

Spinnrocken

Römisches Reich, die Herkunft von Perlen (?)

BBRC, TM126

BBRC, TM 128

BBRC, TM129

Sebes-Körös, UKR

Allgemein:

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ein Foto vieler einfarbige Glasperlen, ordentlich ausgelegt zur Bestandsaufnahme

Dortmund-Asseln hat neben einem » merowingerzeitlichem Bestattungsplatz auch ein Gräberfeld der RKZund VWZ, der weiter südlich liegt.

29 Gräber konnten chronologisch erfasst werden, für 13 Gräber konnten keine chronologisch verwertbaren Beigaben ermittelt werden. (Zwölf Brandbestattungen, eine Körperbestattung; alle Bestattungen in unmittelbarer Lage zu den Bestattungen der Römischen Kaiserzeit)

Vollständig erhalten sind die Perlen der Gräbe 20, 25 und 39.
Die geschmolzenen Glasreste, wahrscheinlich Perlen, der Gräber 5, 9, 29, 36 und 39 (ja, auch 39) können nicht näher klassifiziert werden.

Die Perlen wurden nach M. Tempelmann-Maczynka typologisiert und entsprechend chronologisiert.
Wirklich auf eine chronologische Phase fassbar sind die Bestattungen damit nicht.
Die Typen aus Grab 20 waren von der B1 bis D in gebrauch,
aus Grab 25 und 39 von der RKZ bis VWZ.
Einzelne Typen sind zwar chronologisch feiner greiffbar, aber es sind eben vollständige Ketten die chronologisch zu erfassen sind.

Unter Berücksichtigung der jeweiligen gesamten Grabinventare ist das Grab 25 in die erste Hälfte des 5. Jh. zu datieren, Grab 39 in die B2/C1.

Die Funde sind für diese Zeit schlicht unspektakuär. Schönere Sachen gibt es in » Bregenz(Österreich) oder » Augst/Kaiseraugst(Schweiz).

Literatur

Könemann, Patrick: Das Gräberfeld der römischen Kaiserzeit und frühen Völkerwanderungszeit von Dortmund-Asseln; Ausgrabungen und Funde in Westfalen-Lippe 12 (2015)


@ Torben Barthelmie, 2003 - 2020