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Perlen ab 5. Jh. n. Chr.:

Skandinavien

Mitteleuropa

Osteuropa bis Russland

1.200, Nienover

1.300, Schleswig

1577, Berlin

1600 - 1700, Finnland

1600 - 1840, Schottland

Osteuropa bis Russland:

Awaren*

Magyaren*

Slawen*

Kiewer Rus

Ladoga, Staraya

Ladogagebiet

Rus "im Norden" Russlands

Gnedzdovo

Novgorod

Shitovichi

Beloozero

Pskov (bei)

die Krim & der Kaukasus

"Fundort-Sammlung" Rus

Truso, Polen

Kaup bei Mochove

Technik: gefaltete Perlen

Obereer Viliya Region

Rus-Slawen, Ost-Slawen

Khodosivka-Roslavske, Ukraine

Allgemein:

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Ich zitiere: "Kopfschmuckringe waren häufig auf Leder oder Textil aufgenäht, weshalb anzunehmen ist, dass sie wohl an einer Kopfbedeckung oder einem Stirnband getragen wurden. Die Lage der Ringe in ungestörten Gräbern bestätigt diese Annahme. Für Grab 4 gelang es in der archäologischen Textilrestaurierung, den Kopfschmuck des etwa dreijährigen Mädchens zu rekonstruieren. Verschiedene Perlen wurden in Dreiergruppen auf einem Stoffband aufgenäht, wobei nur die hinteren Enden des Stoffs freiblieben. Das Zentrum schmückten zwei S-Schleifenringe, auf die je eine kleine Perle aufgeschoben war. Ringe und Perle gehörten in diesem Falle also zum Zierbesatz eines Stirnbands."

Quelle: Claudia Haberstroh zum frühmittelalterlichen Gräberfeld von Wirbenz in Nordostbayern in Lit. 24, S. 146. Begleitband zur Bayer. Landesausstellung 2002 in Bamberg,
"Kaiser Heinrich II." Theiss Verlag 2002

slawische Glasperlen, Stirnband aus Wirbenz

Stirnband der Slawen aus Wirbenz mit Glasperlen

Quelle: Haberstroh, Claudia; 2002


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