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Perlen ab 5. Jh. n. Chr.:

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Ich wollte dies Thema nicht anschneiden

alle Perlen zusammen

Glasperlen der Rus, Krim und Kaukasus

Vor wenigen Tagen schrieb ich an anderer Stelle, das ich nicht weiter auf die Glasperlen der Krim eingehen werden. Nun ich weiß was sie jetzt denken und sie haben Recht: ich habe neue Unterlagen.

Da ich schon bei den Samarten keine Darsteller kenne, verzichte ich hier darauf, zu sehr ins Detail zu gehen und nur ein paar meiner Liebling der Perlen dieser Region zu replizieren.

Das liegt auch daranIch habe keine Grabinventare zur Hand

Das einzige Buch ist komplett auf russisch

Ich habe nur zwei von vielen Tafeln Aber schon hier zeigen sich parallelen und Perlen, die es an außerhalb der Krim und des Kaukasus nicht gibt.

Nr. 179 – 111 Exemplare in Varianten. Es ist ein Exemplar im 7. Jh. anzutreffen. Die Perle ist stetig vertreten im 8. – 9. Jh., mit etwa 5,87% aller Augenperlen. Sie ist auf dem Friedhof von Saltov zu finden, als auch auf das Gebiet von Nordossetiens mit einer sehr kleinen und isolierten Konzentrationszone in Dagestan. Hier ein Exemplar mit Strahlenaugenverziert. Zu Besonderheiten anderer Funde liegen mir keine Informationen vor. Zeichnung: eine blaue hantelförmige Glasperle mit zwei Strahlenaugen
Zeichnung: eine blaue  flache, doppelpryramidenförmige Glasperle mit drei Schichtaugen weiß-rot Nr. 173. Dieser Typ umfasst 4-seitige Bipyramidperlen aus hellgrünem oder blau-opakem Glas, 20 Ex.Im 7. Jh. gibt es 5 Exemplare, vom 8. bis 10. Jh. 12. Exemplare. Die Autorin vermutet eine Einfuhr über den Schwarzmeerweg in das Untersuchungsgebiet gelangt.
169. Dieses MER enthält okulare ellipsoide, symmetrisch abgestumpfte Perlen aus dunkelblauem oder schwarzem opakem, gelegentlich grünlich durchscheinendem Glas. Der Durchmesser der Perlen liegt zwischen 2,0 und 2,5 cm mit einer Höhe von 1,7 bis 2,0 cm. Verziert mit zwei oder drei zweischichtigen rot-weißen Augen, die durch Auftropfen von flüssigem Glas auf das Werkstück auf gegenüberliegende Flächen aufgebracht werden, und zwei übereinanderliegenden Streifen aus weißem, gelbem oder blauem opakem Glas, die die Augen umranden und eine Figur von gekrümmt-linsenförmiger Form bilden. Manchmal ist entlang des Lochs auf jeder Seite ein farbiger Streifen überlagert.

15 Exemplare, hiervon datieren drei auf das 7. Jh. die weiteren zwölf auf das 8. Bis 10. Jh. Die Perlen wurden nur in den Ausläufern des Nordostkaukasus und im zentralen Teil der Krim angetroffen.
Zeichnung: eine grüne durchsichtige Glasperle mit zwei weiß-roten Schichtaugen, darum je eine gelber Kreis aus Faden
Typ 180 ellipsoide, symmetrisch abgestumpfte Perlen aus schwarzem oder blauem opakem Glas. Der Durchmesser der Stücke variiert von 1,5 bis 2,0 cm mit Höhen von 1,3 bis 1,7 cm. . Es ist mit zweischichtigen bläulich-weißen Augen und zwei gewellten weißen oder gelben Wellenlinien mittig der Augen verziert.

34 Exemplare gesamt, diese Perlen datieren vom 5. bis 10. Jh. Sie trete zuerst auf der Krim auf und breiten sich über die Steppenwege nach Osten aus.
Die Perlen unten rechts waren der Auslöser zu meiner Recherche 06/2020. Ich habe keine weiteren Information ausser dem Fundort, dem Fürstenhof von Wsewolod Konstantinowitsch in Jaroslawl (» online hier) verschiedene bunte Glasperlen

Literatur:

KOWALEWSKAJA, Vera Borissowna: Die "Computer-Verarbeitung Archäologisches Massenmaterials"
(Layout und Verlinkung zu Internet-Ressourcen - MTV) leider nur online, komplett in Russisch (Stand: 29.06.2020)

Erstmalig erstellt: 29.06.2020


@ Torben Barthelmie, 2003 - 2020