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Wikinger, Glasperlen, Dk, Arhus, Fellenbaeck

Dk, Arhus, Fellenbaeck

Wikinger, Glasperlen, Dk, Arhus, Fellenbaeck

verschiedene Glsaperlen aus der Wikingerzeit Dänemar, hauptäschlich blau, mit Punkten oder Lnien verziert

Dänemark, Lerchenborg

Ein baltischer Kettenverteioer in Haithabu

Hier handelt es sich schlicht und einfach um einen Streufund, dazu sind noch die Metallketten deutlich zu erkennen.
Zu der Funktion und Dislokation sollte kein weiterer Diskussionsbedarf bestehen.
Quelle: Spurensuche Haithabu: Archäologische Spurensuche in der frühmittelalterlichen Ansiedlung Haithabu. Dokumentation und Chronik 1963-2013: Wachholtzverlage, ISBN-10 : 3529017973, ISBN-13 : 978-3529017971

» Mehr zu dem Thema hier.

Eine gotländsiche Gerätefibel i Haithabu

"Im Halsbereich des Skelettes aus Grab 914 lag eine kleine Bronzefibel. In der Lieratur wird dier Fibeltyp unter verschiedenen Bezeichnungen geführt: Ringschnalle, Kettenverteiler, Hohe Schnalle mit Aussprung oder Gerätefibel (vgl. Arwidsson 1989d, Amm. u. Lit.). Hier wird dem letzten Betriff Vorzug gegeben, da er den Verwendungszweck des gegenstandes am besten charakterisiert, auch wenn ursprünglich wohl keine Verschlussfunktion vorlag (s.u.). Die Fibel wurde von Müller-Wille (1988, 753 Abb. 62) umfassend beschrieben und klassifiziert (vgl. Steuer 1974, 36, Taf 18, 4). Jüngst hat L. Thunmark-Nylén (2006, 234-238) die Gerätefibeln Gotlands in vier Typen eingeteilt, wobei das Stück aus Haithabu ihrem Typ 2 zuzuweisen ist. Erhalten ist nur der Rahmen, Kette(n) und eiserne Nadeln fehlen, die jedoch nach den Gebrauchsspuren über längere Zeit vorhanden gewesen sein müssen. Drei schmale, senkrechte Stege verbinden einen Außenring mit gewellter Kontur und einen glatten Innenring mit Perleeiste, der die Nadelknstruktion trug. Das Exsemplar ist mit gepunzten dreiständigen Dreieecken und Kreisaugen verziert."
(Quelle: U. Arents, S. Eisenschmidt: Die Grabfunde von Haithabu).

Wohl klar zu erkennen ist, das die Gerätefibel in Haithabu nicht als solche verwendet wurde sondern den Platz einer kleinen rinförmigen Fibel ein nimmt.

Zu letzterem gibt es h» ier mehr zum lesen [3.866 KB] .


@ Torben Barthelmie, 2003 - 2021