Beremend Grab 2, Wende Hallstatt- zur Latène
Transdanubien, Hallstatt
Transdanubien umfasst die Regionen rechts der Donau gelegenen Regionen in Ungarn.
Schichtaugenperlen treten erstmals zur Wende von der Hallstatt- zur Latène-Zeit auf, die Original dieser Replik der Bestattung Grab g2&c, Preloge, sind daher der Frühen Hallstattzeit zu zurechnen.
Hallstatt / Laténe
Viele Bestattungen zeugen von einem fliessenden Wechsel der Perlenmode, daher sammle ich hier von verschiedenen Fundorten einfach nur Fakten und kurze Nennen von Details.
Die Funde sind mal mehr oder weniger spektakulär und keiner eignet sich für eine individuelle Betrachtung, daes sich mehrheitlich um Brandbestattungen handelt und trotz unzähliger Bestattungen Perlen nicht in jeder angetroffen wurden.
Dies ist mehr die Sammlung derer, von denen ich Repliken gefertigt habe.
Hallstatt / Laténe, Schichtaugenperlen
Glasperlen der Hallstatt-Kelten aus Transdanubien
Ha C, für Transdanubieren sind in dieser Zeit Schichtaugen, nicht Ringaugenperlen, mit gelb-blaue Folge nicht ungewöhnlich.
Magdalena Gora, Schichtaugenperlen
Glasperlen aus Magdelenka Gora, Laténe
Dieser umfasst mehrere Schichtaugenperlen aus einem Grab in Magdalenska Gora, diesem wurde aber keine Grabnummer zugeordnet.
Weitere Funde aus der Laténe
Beremend, Grab 2, Laténe
Glasperlen aus Novo Mesto, Laténe
Replik gefertigt 2020
"Die Sammlung"
Magdalenska Gora, Laténe
Magdalenska Gora, Kelten
Leider gehören die Perlen aus der Abb. 5 (hier ein Ausschnitt) zu einer Fundgruppe ohne Grabnummer. Ob die abstehenden Nuppen nun wirklich mit einem anderen blauen Glas gefertigt waren, kann ich nicht bestätigen. Bei mir ist die erste Replik daher bei Körper und Nuppen identisch.
Zum anderen haben die Kugeln nur je zwei Nuppen, was mir erst bei einer ausgiebigen Vergrößerung bewusst wurde.
Lit.: Dular, Janez; Hvala, Sneža Tecco; Kovucan, Eva: Eisenzeitliche Grabhügel auf der Magdalenska gora (Železnodobne gomile na Magdalenski gori); Katalogi in Monografije, 36.; Ljubljana : Narodni Muzej Slovenije, 2004: Fig. 7, Abb. 5
F, Prosnes, (Marne)
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Hinweis: bis hier habe ich einige Bilder aktualisiert, der Text stammt aus etwa 2014/5.
Ringperlen mit Inschrift
In Frankreich wurden 89 Glasperlen von 356 Ex. aus Mathay-Mandeure untersucht, sieben Glasperlen wiesen verschiedene Ritzungen auf, die Perlen datieren auf die La Téne, wohl D.
Der Bestattungsplatz wurde 1833 untersucht, die Perlen und weitere Objekte fanden sich in einer Grube unter einer römischen Kuturschicht; angemerkt hier: die Ausgrabung wurde nicht offiziel durchgeführt.
Die Perlen weisen kaum Gesprauchsspuren auf, die Perlen wurden also erst kurz vor der Niederlegung gefertigt; die Autoren äußern, dass die Runen speziell für die Bestattung angebracht worden sein können, dies ist aber nicht zu beweisen.
Ich frage mich vielmehr, wie die freinen Linien angebracht wurden, mein Proxon ist nicht fein genug.
Quelle: Joëlle Rolland & Laurent Olivier: The discovery of seven engraved La Tène glass beads from the sanctuaryof Mathay-Mandeure
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Letzte Änderung am Donnerstag, 22. Januar 2026 um 12:00:43 Uhr.




