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Perlen ab 5. Jh. n. Chr.:

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Das Gräberfeld umfasst ein Grab (A) von 1907) und 9 weitere Gräber aus einer Ausgrabung 1997, wobei eine dieser Bestattungen aus dem Neolithikum stammt.

Es gab zwei Frauen sowie ein Kindergrab mit Glasperlen, wobei das letztere das umfangreichste Perleninventar hatte (Perlen, weitere Beigaben nicht beachtet, aber: die erwachsenen Frauen hatten weitere Beigaben).

Grab 1

Zeichnugn von Glasperlenketten

Abb.: Stadler, Peter (1979)

(Frau, 20 Jahre) umfasste zwölf gleiche zylindrische, doppelte Bronzeperlen (Feuervergoldet), die auf einem Flachsfaden aufgefädelt waren-

Dazu eine Perlenkette aus 15 opaken Perlen davon 7 weiß mit blauer Glasfadeneinlage und 8 braun mit gelber Glasfadeneinlage, mehr oder

Grab 2

Zeichnung von Glasperlenketten

Abb.: Stadler, Peter (1979)

(Frau, 30 Jahre) hier fand sich eine Halskette aus zehn Perlen, 8 Stück opak einfarbig, davon 3 Stück kugelig, rot, 3 kugelig, gelb, 1kugelig, grau, 1 walzenförmig rot, 1 scheibenförmig rote mit gelber Einlage, sowie 1 scheibenförmig schwarz mit roten Einschlüssen, die größten Dm. 0,9 bis 1,2 cm
sowie

Zeichnung von Melonenperlen

Abb.: Stadler, Peter (1979)

ein Armband mit zwei geripppen Ringperlen aus braunem, durchscheinen dem Glas, Dm. 2,7, H 1,7 bzw. Dm. 2,4, H 1,4 cm, zwei undurchsichtige Perlen aus schwarzem Glas mit weißen Fadeneinlagen, Dm. 1,4, H 0,7 bzw. Dm. 1,3, H 0,8 cm und eine zylindrische Perle aus weißem pastosem Material, Dm. 2,45m H 1,25 cm, Bronzedrahtring, Dm. 0,75cm.

Grab 7

Zeichnung von Glasperlenketten

Abb.: Stadler, Peter (1979)

(Kind, 4-5 Jahre) Perlenkette bestehend aus 31 Perlen: 1 opak mit grüner Fadeneinlage, Dm. 0,8 cm; 1 segmentierte gelb trlz., L. 1 cm;, die restlichen Perlen zylindrisch bis kugelförmig, opak, Dm. 0,6 bis 0,8 cm, davon: 14 rot, 2 grün und 13 gelb.

Fazit

Die wenigen Perlen sind charakteristisch für die Bestattungen der Langobarden.

Zeichnung von Glasperlenketten und Fibeln

Abb.: Stadler, Peter (1979)

Literatur

Stadler, Peter: Das langobardische Gräberfeld von Mödling, Niederösterreich; in: Archaeologia Austriaca, January 1979


@ Torben Barthelmie, 2003 - 2020