Textversion
StartseitePerlen bis 5. Jh. n. Chr.Perlen ab 5. Jh. n. Chr.KunterbuntKontakt / "Werkstatt"Kunterbunt IIBücher

Perlen bis 5. Jh. n. Chr.:

Bronzezeit, Ha A - Ha B

Vorrömische Eisenzeit

Römische Kaiserzeit

Bronzezeit, Ha A - Ha B:

Bayern

Hessen

Niedersachsen

Süd Thüringen

Mähren

Dänemark

Italien

Slowakei

Allgemein:

Startseite

Die hier vorgestellten Glasperlen (weitere Typen folgen) entstammen der italienischen Halbinsel aus der Früheisenzeit vom 10. Jh. v. Chr. bis in das 7. Jhr. v. Chr.

Interessanterweise treten die Perlen wie nicht gewohnt Glasperlen hauptsächlich in Frauengräber auf. In der Bestattungszeit von ca. 800 bis 775 v. Chr. findet sich die Hälfte der Glasperlen in etwa der Hälfte aller Männerbestattungen.

eine Glaspoerle deren Form von den Archäplogen als Vogel interpretiert wird

Vogelperle aus Glas

Vogelperlen können monochrom oder polychrom gefertigt sein, im letzteren Fall wurde ein Glasfaden in gelb, blau, blaugrün oder dunkelviolett aufgelegt. Das Farbspektrumn des Grunbdkörpers umfasst versciedenene blautöne, grün, brünlich, violett, türkis, weiß. Sie haben Ihr stärktens Auftreten während des 8. Jhr. v. CHr.

langzylindrische Perle mit blauem Spiraldfaden

Glasperle aus der Bronzezeit

8./7. Jhr. v. Chr. Der rote Glasfaden wird dadurch erklärt, das bei der Leichenverbrennung die Glasperle reduzierenden Bedingungen unterlag, die Hitze aber nicht ausreichte, das Glas zu schmelzen.

eine runde Perle mit drei spiralig im Kreis aufgelegten Fäden

Glasperle aus der Bronzezeit III



9. bis 7. Jhr. v. Chr.
Glasperle mit spirlalförmige Fadenauflage

eine doppelkonische Perle mit gelber weiter Wellenlinie

Glasperle aus der Bronzezeit IV

ca. 800 -775 v. Chr.
tonnenförmig, beidseitige Schultern mit Zickzackfandenauflage.

zwei langzylindrische schwarze Perlen mit gelbem umlaufenden Fasden, eine davon melonig gekerbt

Glasperle aus der Bronzezeit II

doppelkonische Perle mit spiralig umlaufenden Fadenauflage


links ca. 775 - 750 v. Chr.; rechts ca. 850 - 800 v. Chr. (gerippt)

Dreidimensionale Gesichtsglasperle

Glasperle in Form eines Kopfes, Nase und Bart aufgelegt, Augenund Mund eingestochen

Frattensia Glasperle Glas Gesicht

Frattesina die Fratta Polinesia, Etrusien, Italien, . 10. - 9. Jhr. v. Chr., Streufund

Literatur:
Koch, Leonie Carola: Früheisenzeitliches Glas udn Glasfunde Mittelitaliens; Verlag Marie Leidorf, Rhaden Westf., 2011


@ Torben Barthelmie, 2003 - 2022