StartseitePerlen bis 5. Jh. n. Chr.Römische KaiserzeitHalbturm, AT

Über 20 Jahre dauerten die Ausgrabungen und begannen durch einen zufälligen Ackerfund einer Grabplatte. Das Halbturner Gräberfeld des 3. / 3. Jh. ist in Ostösterreich eine Seltenheit, besser gesagt, es ist das einzige Kaiserzeitliche Gräberfeld, das vollständig ausgegraben werden konnte.
Wie immer ist es schwer alles zusammen zu fassen, daher zitiere ich: „es“ bleiben Geschlecht und Alter der Bestatteten unklar. Die von den Autoren angegebenen Altersbestimmungen (Kind bzw. Erwachsene) basieren bei den Körperbestattungen auf der Größe des Skelettes bzw. des Befundes und lassen somit die Gruppe der größeren Kinder unberücksichtigt. Ältere Kinder werden auch oft den Erwachsenen zugerechnet, weil sie in »gut« ausgestatteten Gräbern liegen. Ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Alter bzw. dem Geschlecht und der Ausstattung bleibt dadurch natürlich unerkannt. (s. (Neubauer 2004, S. 1)
Auf den 7.000m² nahe der Siedlung wurden Flurgräben, Grabgärtchensystem*, Brand- und Körperbestattungen sowie Gruben und Pfostengrube freigelegt.
Unmöglich dies hier zu erfassen, aber online einsehbar (http://web.rgzm.de/fileadmin/Gruppen/Verlag/PDF-Dateien/Doneus2014/Mono_122_Doneus1_web.pdf) Text ab S. 126, Tafel 104
Es bleiben 160 Brand- und 150 Körperbestattungen – WIE IMMER KÖNNEN NICHT ALLE Gräber geborgen oder gar erkannt werden, die tatsächlichen Zahlen variieren also.
Zum wesentlichen
Wie vielfach gesagt, sind Glasperlen in Brandgräbern Situationsbedingt in geringer Zahl vertreten. Ob es nun am Schmelzprozess liegt, oder das zur Zeit der alten Brandbestattungen generell weniger Perlen getragen und somit den Verstorbenen mit gegeben wurden ist nicht feststellbar. kombiniert. In Körpergräbern fanden sich Perlen in größerer oder kleinerer Anzahl vorwiegend im Halsbereich. Ausnahme bilden wenige einzelne Perlen, die in den Kindergräbern gefunden wurden
.

Wie viele Perlen gefunden in den 24 Bestattungen waren, der Umfang der Ketten – hierzu kann ich keine Aussage treffen (Dazu zum Abschluss mehr).Die Farbtafel betrachtend: es sind primär kleine Perlen in transluzend und opak, kombiniert mit weißen, honigfarbenen und gelben Perlen. Ich stelle zum Vergleich einen Fund aus Bregenz vor, damit wenigstens etwas Bild auf dieser Seite ist.

Insgesamt konnten 20 verschiedene Perlenvarianten definiert werden, dazu gehören sechs kugelige Perlen aus Bein.

Normalerweise gehe ich ja gerne ins Detail, der Textteil erweist sich eine sehr umständliche kurze Ausarbeitung, 24 Abbildungen der Grabinventare auf eine A4-Seite gequetscht vor allem bei eine online Publikation nicht zeitgemäß.

Letztendlich bekannte Vertreter des 3. und 4. Jh., wobei zehn Trilobitenperlen in einem Grab einmalig sind

Literatur: Das kaiserzeitliche Gräberfeld von Hablbturm, Burgenland (Ost-Österreich), Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Bd. 122,1 Nives Doneus (Hrsg.), Mainz 2014

Online: http://web.rgzm.de/fileadmin/Gruppen/Verlag/PDF-Dateien/Doneus2014/Mono_122_Doneus1_web.pdf



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